Ein einzigartiges Programm

Das Konzept des Software Campus verknüpft auf neuartige Weise Spitzenforschung und Management-Praxis. Doktorandinnen und Doktoranden absolvieren das Programm in der Regel in ein bis zwei Jahren. Masterstudierende nehmen ein Jahr teil. Sie werden von insgesamt 19 Partnern aus Politik, Wirtschaft und Forschung unterstützt.

Das Konzept des Software Campus verknüpft fünf Säulen. 

IT-Projekt

IT-Projekt

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen im Software Campus ihr eigenes IT-Projekt um. Sie managen den gesamten Prozess ihres IT-Projekts selbständig mit Unterstützung der Forschungs- und Industriepartner: von der Projektplanung über die Beantragung finanzieller Mittel und das Management, die Koordination von Teams bis zum Abschluss des Vorhabens. 

Jedes Projekt wird mit bis zu 100.000 Euro über eine Projektlaufzeit von maximal zwei Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Über die Höhe der Mittel wird im Einzelfall entschieden. Die Fördermittel sind zweckgebunden und können ausschließlich für die Realisierung des Vorhabens verwendet werden. Für die Durchführung der IT-Projekte gelten die Bestimmungen der jeweiligen Zuwendungsbescheide des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Aktuelle IT-Forschungsprojekte

Führungskräftetrainings

Führungskräftetrainings

IT-Führungskräfte benötigen eine Vielzahl von Kompetenzen, die trainiert werden können. Im Rahmen des Software Campus wird das vorhandene Potenzial der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezielt gefördert. Die Industriepartner des Software Campus bringen in das Programm ihre besten Führungskräftetrainings ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können in sechs Modulen ihre Führungs-, Methoden- sowie Sozial- und Selbstkompetenzen weiterentwickeln. Aus einem umfangreichen Angebot können sie die Trainings nutzen, die gezielt auf ihre individuellen Stärken und Schwächen einzahlen. 

Führungskräftepyramide Trainings 2016

Mentoring

Mentoring

Jeder Teilnehmer wird durch eine Führungspersönlichkeit des Industriepartners persönlich im Rahmen einer vertraulichen und geschützten Beziehung begleitet. Sie erhalten so ungewöhnliche Einblicke in die tägliche Arbeitswelt von IT-Führungskräften.
Sie lernen von den Top-Entscheidern der Wirtschaft wichtige Managementfähigkeiten, bspw. aus den Bereichen Strategieentwicklung, Technologie-, Innovations- und Patentmanagement oder Mitarbeiterführung. Ergänzend zum Mentoring werden die Teilnehmer von Fachexperten betreut.

"Mein Mentor Christian Gengenbach ist ein unglaublich erfahrener Manager. Er hilft mir mit seiner Erfahrung sehr bei der Umsetzung effektiver Teamstrategien innerhalb meines IT-Projektes. Gleichzeit kann ich die Struktur und Arbeitsweise der Software AG besser verstehen."

Ben Hermann, Doktorand der TU Darmstadt und Teilnehmer des Software Campus 2012

Praxiserfahrung

Praxiserfahrung

In der Praxisphase des Software Campus haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, die Anwendungsaspekte ihrer Forschungsprojekte zu erkunden und Einblicke in die Prozesse bei ihrem Industriepartner zu bekommen. Außerdem können sie im Unternehmen selbst ihr Netzwerk mit bestehenden und neuen Kontakten erweitern. Alles zusammen trägt erheblich dazu bei, im Laufe der Praxisphase persönliche und berufliche Perspektiven zu erkennen und weiterzuentwickeln.

Netzwerk

Netzwerk

Jeder Teilnehmer ist sofort Teil eines aktiven Netzwerkes aus aktuellen und zukünftigen IT-Führungskräften sowie Unternehmensgründern führender deutscher IT-Unternehmen sowie Koryphäen aus Wissenschaft und Forschung. Die Partner und Teilnehmer des Software Campus stehen in engem Kontakt, treffen sich regelmäßig im Rahmen der zentralen Qualifizierungsangebote sowie zweimal im Jahr zu gemeinsamen Veranstaltungen des Software Campus. So knüpfen sie wichtige Kontakte. Die Alumni des Software Campus bilden ein eigenes Netzwerk und werden zukünftig in verantwortungsvollen Positionen die IT-Branche in Deutschland prägen und voranbringen.

Alltag beim Software Campus

  • bis 8:30 Uhr - Ich komme im Büro an.
  • ca. 9:00 Uhr - ...arbeite ich bei einer Tasse Kaffee die angefallene - und aufgeschobene - Mail-Korrespondenz ab und plane den weiteren Tag.
  • bis 9:30 Uhr - ...versuche ich, Gespräche mit HiWis und Studenten zu legen, um mit ihnen Arbeitspakete zu definieren.
  • bis 12:00 Uhr - ...mache ich Projektarbeit, forsche also an dem Drittmitteltprojekt, aus dem meine Stelle finanziert wird.
  • bis 13:00 Uhr - ...geht es zum Mittagessen mit den Kollegen.
  • bis 14:00 Uhr - .... es rufen noch einmal Emails und Post. Ich schaue, was noch dringliches angefallen ist.
  • bis 14:30 Uhr - ... ich koordiniere mein Software Campus-Projekt "MoVe4Dynamic" mit meinem Mitarbeiter und den HiWis - meist über einem Kaffee.
  • bis 16:00 Uhr - ... sonstige Verwaltungsaufgaben; Lehre; was der Chef noch so braucht oder will; was sonst erledigt werden muss.
  • ab 16:00 Uhr - ... oder bis der Tag rum ist, was durchaus 19:00, 20:00, 21:00 Uhr werden kann - je nachdem wie dringlich die Forschung ist oder wieviel Lust ich habe - schreibe ich an meiner Dissertation oder wissenschaftlichen Papern, forsche, lese Artikel. 
     

Sascha Hauke,

Doktorand der TU Darmstadt,
Jahrgang 2012