AnKSeK - Anonymisierungsverfahren für die automatische Kalibrierung von Sensorsystemen mittels kooperativer Verfahren

01.04.2015 -

Abgeschlossen
KIT & Software AG

Name des Teilnehmers: Jan-Frederic Markert

Beschreibung des IT-Forschungsprojekts: Das Projekt ANKSEK war ein Projekt im Rahmen des Software Campus im Kontext der verteilten Umweltdatenerfassung. Den Arbeiten lag ein konkretes Szenario zugrunde, in welchem Umweltdaten unter Einbeziehung freiwilliger Teilnehmer möglichst flächendeckend und hochauflösend erfasst werden sollten. Hierbei sind eine Kalibrierung preiswerter und mobiler Umweltsensoren sowie dazu passende Datenschutzmechanismen angesichts der Offenheit hinsichtlich der Teilnahme nötig. In Kooperation aus Wissenschaft (TECO Institut, Karlsruher Institut für Technologie) und Wirtschaft (Software AG) wurde die Forschungsfrage erörtert, inwiefern Datenqualität und Datenschutz in Einklang gebracht 

werden können. Eine ausreichende Kalibrierung ist dabei zentral, da vor allem preiswerte Sensoren mit der Zeit wachsende Messfehler verzeichnen; aus datenschutztechnischer Sicht ist es des Weiteren kritisch, dass hoch aufgelöste Bewegungsdaten über längere Zeiträume erhoben werden, wodurch potentiell Rückschlüsse über die Personen gezogen werden können. Es wurden im Projektverlauf von 14 Monaten drei Teilergebnisse erarbeitet:  

  1. der Design Space für Participatory Sensor Calibration wurde formalisiert und evaluiert, da in der verwandten Literatur aufgrund der Schnittstellencharakteristik zum Teil keine einheitlichen Bezeichnungen sowie Referenzmodelle vorhanden waren;
  2. ein Simulationstool zur Analyse verschiedenster Kalibrierverfahren wurde erarbeitet; und,
  3. ein konkretes Verfahren wurde konzipiert, sowie zu Evaluationszwecken implementiert.

Die Ergebnisse wurden vom 24.04 bis 25.04.2016 auf der Konferenz Urb-IoT in Tokyo, Japan vorgestellt.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Software Campus-Partner: KIT, Software AG

Umsetzungszeitraum: 01.04.2015 - 31.05.2016