MIxD - Ein Framework für touchbasiertes Interaktions-Design auf mobilen Endgeräten

01.03.2015 -

Abgeschlossen
TU München & Holtzbrinck Publishing Group

Name des Teilnehmers: Philipp Nägelein

Beschreibung des IT-Forschungsprojekts: : Das Ziel dieser Arbeit ist es, aus akademischer wie auch praktischer Sicht, die Bedeutung von touchbasiertem Interaktions-Design auf mobilen Endgeräten zu untersuchen.
Dabei sollen sowohl technische Aspekte als auch Fragestellungen an der Schnittstelle zwischen Mensch-Maschine-Interaktion, Mobiles Internet und Verhaltensforschung berücksichtigt werden. Basierend auf einer ausführlichen Literaturrecherche und prototypischen Umsetzungen von Designvariationen werden umfangreiche Nutzerstudien durchgeführt, um verschiedenste Ansätze quantitativ-empirisch wie auch qualitativ-explorativ zu evaluieren und daraus ein Framework abzuleiten. 

Die Motivation für dieses Projektvorhaben liegt in dem Umstand, dass mobile Endgeräte und Anwendungen weite Teile unseres alltäglichen Verhaltens grundlegend verändert haben. Tablet PCs, Smartphones und Wearable Devices sind auf dem Vormarsch und mittlerweile die meistbenutzten Zugangswege zu webbasierten Diensten. Mit der dramatischen Verschiebung von analogen Dienstleistungen hinzu Desktop-, Laptop- und schließlich Mobile Computing geht eine tiefgreifende Veränderung unseres Nutzungs- und Kommunikationsverhaltens einher. Touchbasierte Endgeräte bieten dabei neue Wege der Interaktion, die noch weitgehend unerforscht und aus praktischer Hinsicht unzureichend genutzt sind.

So besteht beträchtliches Innovationspotenzial in der Gestaltung verschiedenster Anwendungen. Durch qualitativ hochwertiges Interaktionsdesign ließe sich beispielsweise die Nutzerfreundlichkeit von touchbasierten Navigationssystemen, telemedizinischen Anwendungen zur Ferndiagnose oder Applikationen für Remote Engineering spürbar verbessern. Grundvoraussetzung wäre jeweils eine präzise, ansprechend umgesetzte Interaktion mit einzelnen Teilobjekten auf interaktiven Landkarten, Darstellungen des menschlichen Körpers oder von komplexen Strukturen beispielsweise im Maschinenbau oder in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Hierbei soll das Framework als eine Art Anleitung und Blaupause für die Anwendungsentwicklung herangezogen werden können.

Software Campus-Partner: TU München, Holtzbrinck Publishing Group

Umsetzungszeitraum: 01.03.2015 - 31.05.2016