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Berlin wird „Digitale Hauptstadt“

16.12.2015 -

10-Punkte Agenda vorgestellt: 30 neue IT-Professuren und ein neues Förderprogramm für Mittelstand 4.0

Für Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller kommt bei der Entwicklung Berlin’s der Digitalisierung eine Schlüsselrolle zu. Er stellte gemeinsam mit dem Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomson, am 7. Dezember eine 10-Punkte-Agenda für die Entwicklung Berlins zur IT-Hauptstadt vor.

So werden u.a. 30 neue Professuren geschaffen und herausragende Persönlichkeiten als Visiting Fellows in die Hauptstadt geholt. Die beteiligten Berliner Hochschulen beantragen bei der Einstein Stiftung ein Zentrum „Digitale Zukunft“, welches sich zu einem hochschulübergreifenden Zentrum für Digitalisierung entwickeln soll.

Auch bei der Infrastruktur sollen innovationsfreundliche Rahmenbedingungen gesetzt werden: es wird 5G in ausgewählten Berliner Testgebieten etabliert. Damit werden Räume für die Erprobung und Anwendung innovativer digitaler Lösungen wie etwa autonomes Fahren geschaffen. Die Agenda umfasst auch Maßnahmen zur Stärkung der E-Health-Kompetenz Berlins, der Förderung von Frauen in der IT-Forschung sowie der Entwicklung von Lernmodulen zum Thema Digitalisierung für die Aus- und Weiterbildung.

Geplant ist ebenso ein gemeinsamer Antrag der Berliner Universitäten und der Charité für die neue Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern, die Bewerbung um ein nationales Internet-Institut beim Bundesbildungsministerium und die Gründung eines digitalen CityLabs. In den Labs sollen künftig zu den Themen Digitalisierung und Smart City anwendungsbezogene Lösungen erarbeitet und erprobt werden. Ein gemeinsamer Ort in der Stadt soll das Lab, das Open-Access-Büro sowie die Geschäftsstelle des Einstein-Zentrums beherbergen.

Darüber hinaus richtet das Land Berlin seine Förderangebote auf das Themenspektrum Digitalisierung aus. Gemeinsam mit der Investitionsbank Berlin sollen innovative Gründungen als auch die Digitalisierung des Mittelstandes gestärkt werden, u.a. durch ein neues Kreditprogramm zum Thema Mittelstand 4.0.

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Foto: Philipp Arnoldt

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