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Tim Polzehl gründet sein Software Campus-Projekt Crowdee aus

18.08.2015 -

Spin-off der TU Berlin und den Telekom Innovation Laboratories sucht Partner für Pilotphase

Im Software Campus erforschte Tim Polzehl mit seinem IT-Forschungsprojekt, wie ein virtueller Arbeitsmarktplatz für digitale Kleinstaufgaben umgesetzt werden kann. Diese Aufgaben kann jeder per Smartphone erledigen, um so einen Nebenverdienst zu schaffen. Der „Next Generation Mobile Micro-Job Marketplace“ Crowdee vermittelt Auftraggeber die richtigen Experten für unterschiedlichste Fragestellungen in Sekundenschnelle. Umfragedurchführung, Usability Testing, Datenorganisation oder Media Tagging werden als Mikro-Jobs mit einer speziell geschulten Crowd umgesetzt. Seit einem Jahr ist Crowdee so der Zugang zum Knowledge- und Micro-Job-Marktplatz der TU-Berlin.

Vom IT-Forschungsprojekt zum Startup

Die während des Programms erlernten Führungskräfteskills sowie das aufgebaute Netzwerk aus Forschung und Industrie nutzt er nun nach dem erfolgreichen Abschluss, um diese Idee auszugründen. Zusammen mit drei Mitgründern wird das Startup Crowdee mit den beiden Partnern im Software Campus - der TU Berlin und den Telekom Innovation Laboratories - gegründet. Das Crowdee-Team ist interdisziplinär zusammengesetzt, Experten aus den Bereichen Softwareentwicklung und Management arbeiten zusammen, insgesamt momentan sieben Personen. Auch Babak Naderi, der im Software Campus ebenfalls im Crowdsourcing-Bereich forscht, ist Teil des Teams.

Partner für die Startphase gesucht

Doch nicht nur die direkten Partner im Programm waren maßgeblich an der Ausformung des Startups beteiligt. So stand u.a. Prof. August-Wilhelm Scheer, Gründer und Geschäftsführer der Scheer Holding im Austausch mit dem Team. „Die ersten Pilotanwendungen liefen sehr erfolgreich, wir haben bereits 20.000 Mikrojobs umgesetzt“ so Tim Polzehl, der für die strategische Umsetzung, Planung und Management der Plattform verantwortlich ist. Nach einem Jahr operativer Testphase am Campus der TU Berlin ist der nächste Schritt nun die Gründung der GmbH und der deutschlandweite Roll-Out. Für die Startphase suchen die Gründer von Crowdee noch Partner und Kapitalgeber, mit denen Pilotprojekte umgesetzt werden können.

„Wir suchen Partner die ihre Daten, sprich Dokument wie Emails, Texts, Blogs, PDFs, Videos, Bilder, Location oder sonstige Daten aus dem aktuellem Tagesgeschäft oder aus Archiven zusammenfassen, ordnen, aufräumen, kategorisieren, taggen, übersetzen, überprüfen, verifizieren oder analysieren möchten. Speziell die Analyse hinsichtlich Usability, Trenderkennung oder Auswertungen von (offenen) Umfragen wurde von den Testkunden sehr gut angenommen. Unsere Services sind zudem vielfach schneller und oftmals deutlich günstiger, gerade im Bereich Verlagswesen und des digitalem Datenmanagements. Als erster Anbieter beinhalten unsere Services Lösungen zum Schutz der Vertraulichkeit von den zu verarbeitenden Daten, sowie die die Möglichkeit logische Verknüpfungen zwischen Aufgaben in Workflows frei zu orchestrieren. Diese Funktionen machen unsere Plattform hochgradig flexibel und kraftvoll, denn nicht nur wir können damit höchste Qualitätssicherungsstandards garantieren, sondern auch unsere Kunden errichten komplexe Abläufe um ihren Anforderungen an ihre eigene Crowdsourcing Workforce zu realisieren“.

 Next Step: Ein europaweiter Marktplatz

Die europaweite Expansion des virtuellen Arbeitsmarktplatzes ist für nächstes Jahr geplant, die Weichen dafür wurden bereits gestellt. Als Teil der Action Line & Business Community Privacy, Security & Trust des EIT Digital werden schon Pilotprojekte mit Partnern aus Italien und Ungarn durchgeführt. Das European Institute for Innovation & Technology (EIT) begleitet Crowdee mit Unterstützung zu Rechtsfragen, Finanzierung, Internationalisierung, unternehmerischen Angeboten und einem pan-europäischen Netzwerk.

Mehr Informationen und Kontakt auf www.crowdee.de

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