Alumni des Software Campus

Kinga Schumacher

10.09.2013 -

.. war eine der ersten Teilnehmerinnen des Software Campus. Sie kooperierte mit DFKI und Software AG.

Wer bist du und was machst du? Wer waren deine Partner?

Ich bin Kinga Schumacher, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und treibe momentan meine Promotion voran. Mein Industriepartner im Software Campus war die Software AG.

Wie lange warst du im Software Campus und warum warst du im Programm?

Ich war eine der Pilotstudenten und von 2011 bis 2014 dabei. Warum? Im Wesentlichen sind es drei Punkte, die den Software Campus attraktiv machen:

1. Das Programm leistet, durch die Förderung eines eigenen Forschungsprojektes, einen großen Beitrag zu der Doktorarbeit.

2. Es bringt Industrie und Forschung zusammen, sowohl auf fachlicher Ebene, als auch im Bereich des Managements. Ich freue mich darauf, Einblicke in den Geschäftsalltag der Software AG zu gewinnen.

3. Zudem werden im Rahmen des Software Campus Trainings angeboten, die den Teilnehmern helfen, in Führungspositionen reinzuwachsen. Die Förderung entsprechender Skills verleiht dem Programm einen erheblichen Mehrwert.

Ich kann somit meine Doktorarbeit (schneller) abschließen, mich weiterbilden, mein Netzwerk erweitern und den ersten Schritt in Richtung Entrepreneurship gehen.

Was ist der Inhalt deines IT-Projektes und wie kann es zukünftig angewendet werden?

In meinem Projekt SINFIO geht es um die Suche nach den Informationsmanagementsystemen von Morgen. Ich entwickle eine neuartige Lösung für die mobile Erschließung von Informationen in Form eines leistungsstarken und skalierbaren hybriden Suchansatzes, der einerseits auf einer tieferen Integration semantischer Technologien in Informationsmanagementsystemen aufbaut und anderseits die besonderen Anforderungen an die Interaktion mit mobilen Endgeräten erfüllt. Die Suchlösung beantwortet Anfragen direkt (Fakten), durch Dokumente, aber auch mit einer Kombination von Fakten und Dokumenten, je nachdem in welcher Form die gesuchte Information in der Informationsbasis vorliegt.

Was fasziniert dich an der Informatik?

Meine Leidenschaft für Informatik habe ich entdeckt, als ich mit 10 Jahren ein Commodore-Programmierkurs für Kinder besucht habe. Das Informatikstudium folgte und fasziniert von intelligenten, lernfähigen Softwaresystemen kam ich zum Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz.

Was macht die IT-Branche für mich so attraktiv? Es ist ihre Innovationskraft, ihre Dynamik und der interdisziplinäre Methodeneinsatz.

Was war die größte Herausforderung, der du dich bisher in deiner IT-Karriere stellen musstest?

Jede neue Lebensphase ist spannend! Der Start ist jedes Mal eine Herausforderung. Egal ob es um das Studium, die Diplomarbeit, den Arbeitsanfang, oder die Promotion geht. Innerhalb dieser Lebensphasen ist man mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, wie z.B. die erste Konferenz, der erste Projektantrag usw.. Die größte ist immer die aktuelle und das Ziel ist dazuzulernen.

Welche Skills muss ein Top-Manager deiner Meinung nach heute mitbringen, um erfolgreich zu sein?

Neben der fachlichen Qualifikation sind es sicherlich viele Eigenschaften in Kombination. Aber wenn ich es mit wenigen Worten beschreiben muss: Meiner Meinung nach eignen sich als Top-Manager die Personen, die immer den Überblick behalten, das Ziel nie aus den Augen lassen und trotzdem flexibel auf die Entwicklungen und Wandlungen der Umwelt reagieren und starke soziale Kompetenzen aufweisen.

Wofür schlägt dein Herz - neben Job und Software Campus?

Sport, Lesen und Berlin entdecken - am liebsten per Fahrrad.

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