Alumni des Software Campus

Tobias Freudenreich

06.09.2013 -

...forschte im Bereich ereignisbasierte Systeme. Er promoviert an der TU Darmstadt und wurde von der Software AG unterstützt.

Wer bist du und was machst du? Wer waren deine Partner?

Ich bin Tobias Freudenreich und Doktorand an der TU Darmstadt, wo ich auch meinen Bachelor und Master of Science gemacht habe. Zwischenzeitlich war ich mit einem Fulbright Stipendium an der Carnegie Mellon University (CMU) in den USA und habe dort Human Computer Interaction studiert.
Meine Partner im Software Campus waren die TU Darmstadt und die Software AG.

Wann warst du beim Software Campus und warum bist du im Programm?

Ich war von 2012 bis 2015 dabei. Im Programm war ich, weil ich die Kombination aus Forschung und Kontakt zu Industrieunternehmen mag.

Was hast du dir vom Software Campus versprochen?

Ich hoffte vor allem, dass mir die zahlreichen Trainings und das Mentoring Kompetenzen vermitteln können, die ich so in der Promotion nicht lerne.

Was war der Inhalt deines IT-Projektes und wie kann es zukünftig angewendet werden?

Ich beschäftigte mich damit, wie man ereignisbasierte Systeme einfacher programmieren kann. Ereignisbasierte Systeme sind Systeme mit vielen Sensoren - Stichwort: Internet of Things - wie zum Beispiel intelligente Häuser. Mit meiner Promotion könnten zum Beispiel später ganz normale Benutzer ihr intelligentes Haus programmieren und bräuchten keine IT-Experten mehr.

Was fasziniert Dich an der Informatik?

Ich mag die einzigartige Mischung aus Problemanalyse, der Kombination von Techniken, abstrakter Kreativität und einem sichtbaren Resultat am Ende.

Was hat dir beim Software Campus am besten gefallen?

Das Präsentationstraining bei der Software AG.

Welche Skills muss ein Top-Manager deiner Meinung nach heute mitbringen, um erfolgreich zu sein?

Es gibt viele, generell nötige, meist sehr abstrakte Skills (z.B. „führen können“). Neben den offensichtlichen unternehmerischen Aspekten ist für mich bisher aber vor allem eines wichtig: zuhören können. Vieles was man über gute Führung lernt, lässt sich darauf reduzieren. Richtiges Zuhören geht weit über gelegentliche persönliche Gespräche hinaus. Für mich beinhaltet es auch das Ungesagte zu hören und zu verstehen, sowohl bei jedem Einzelnen, als auch beim Team als Ganzes. Ebenso gegenüber den Vorgesetzten, der Firma und den Kunden.

Was war die größte Herausforderung, der du dich bisher in deiner IT-Karriere stellen musstest?

Ich tue mir da mit Superlativen immer schwer, denn Herausforderungen lassen sich so schwer vergleichen - zumal Herausforderungen ja immer etwas mit dem persönlichen Wissen zu tun haben. Mit wachsendem Wissen, wachsen auch die Herausforderungen - zumindest auf einer absoluten Skala.

An was ich mich definitiv erinnere, war meine erste Zwischennote an der CMU in den USA. Die war nicht so toll und als guter Student war ich etwas erfolgsverwöhnt. Die Herausforderung war also nicht wirklich die Aufgabe, sondern eine Art Niederlage wegzustecken und trotzdem weiterzumachen. 

Hast du ein Idol - falls ja, wer ist es?

Eins? Ich habe bestimmt einige Dutzend. Die Frage ist ja für was und welcher Aspekt der Person gemeint ist.

Wofür schlägt dein Herz - neben Job und Software Campus?

Mein Herz schlägt für meine Freundin. Zu meinen Hobbys zählen Badminton und Klavier spielen. Außerdem mag ich gerne Filme und gemütliche Abende mit Freunden… ach ja, und Computerspiele, so ehrlich bin ich.

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