Partner des Software Campus

Erik Neumann

03.02.2014 -

…ist Projektleiter des Software Campus.

Sie sind Projektleiter des Software Campus. Können Sie sich kurz vorstellen?

Mein Name ist Erik Neumann, ich bin studierter Medienwissenschaftler und seit 2006 als Projektleiter in verschiedenen Projekten tätig. IT hat dabei immer eine wichtige Rolle gespielt - seien es Trends in der IT-Technologie, sichere Betriebssysteme oder Assistenztechnologien im Heim. 

Was sind Ihre Aufgaben? 

Die EIT ICT Labs Germany wurden von den Software Campus Partnern beauftragt, als neutraler Partner den Software Campus zu koordinieren. Meine Schwerpunkte liegen vor allem darin, die Leistungen der Projektpartner zur richtigen Zeit im richtigen Umfang zusammen zu führen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Zugang zu diesen Leistungen zu ermöglichen. Dies betrifft vor allem das Seminarangebot, das Auswahlverfahren sowie das Antragsverfahren. Insgesamt ist unheimlich viel Abstimmung nötig, damit so ein partnerübergreifendes Programm nach außen reibungslos funktioniert. Kurz gesagt: Ich schreibe viele Emails und telefoniere viel.

Wie alt ist der Software Campus und wie ist er entstanden? 

Als Geburtsstunde sehen wir den IT-Gipfel 2011 an, als wir mit Kanzlerin Merkel feierlich unsere ersten 11 Pilot-Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgenommen haben. Entstanden ist er in den Jahren zuvor aus der Forschungsunion bzw. der Arbeitsgruppe 6 des IT-Gipfels. In beiden Gremien gelangten die Vertreter von Industrie und Wissenschaft zu der Erkenntnis, dass wir in Deutschland etwas tun müssen, um mehr IT-Kompetenz in die Führungsetagen zu erhalten.

Können Sie den Software Campus in 5 Kernworten beschreiben?

Zukunft, IT, Unternehmertum, Karrierechancen, Netzwerk.

Welche Skills braucht eine Führungskraft der neuen Generation Ihrer Meinung nach?

Zum einen ist da Fachkompetenz in IT-Fragen. Man muss nicht Experte für Big Data Analysen, Cloud Security und Semantische Suche sein, aber IT wird zukünftig in allen Branchen eine zentrale Rolle spielen - sofern sie es noch nicht tut. Da sollte man zwischen einem Hype und einer disruptiven Bedrohung unterscheiden können. Darüber hinaus erwartet die berühmte Generation Y mehr Aufmerksamkeit von ihren Führungskräften. Sie wollen nicht angeleitet, sondern für eine Aufgabe begeistert werden. Da reicht es nicht, eine Aufgabe durchzustrukturieren und Arbeitspakete zu verteilen - Führungskräfte müssen da immer das Bild vom großen Ganzen vermitteln.

Können Sie ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern? Was war das Spannendste für Sie aus der bisherigen Software Campus-Geschichte? 

Am spannendsten ist es, die Barrieren zwischen den Partnern immer aufs Neue zu überwinden. Vor allem die Unternehmen sind ja auf dem Markt der Talente starke Konkurrenten. Umso schöner ist es zu sehen, dass mittlerweile ein großes Vertrauen zwischen den Partnern herrscht und der Wettbewerb fair ausgetragen wird.

Haben Sie einen Tipp für zukünftige Software Campus-Bewerber?

Schauen Sie über den Tellerrand! Sowohl was potenzielle Partner für Ihre Projektidee angeht, also auch was Ihre Interessen und Ihr Auftreten im Auswahlsymposium betrifft. 

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