Teilnehmer des Software Campus

Thomas Reschenhofer

23.07.2014 -

...kooperiert im Software Campus mit der Deutschen Post DHL und der Technischen Universität München.

Wer bist du und was machst du? Wer sind deine Partner?

Mein Name ist Thomas Reschenhofer und ich arbeite seit Oktober 2013 am Lehrstuhl für Software Engineering betrieblicher Informationssysteme der Technischen Universität München. Mein Promotionsthema bewegt sich im Bereich der benutzerorientierten Analyse komplex verlinkter Daten.

Im Rahmen des Software Campus kooperiere ich mit der Deutschen Post DHL.

Was verspichst du dir vom Software Campus?

Der Software Campus bietet vielerlei interessante Weiterbildungs- und Kontaktmöglichkeiten.

Zum einen können in Seminaren, die in der Regel von sehr erfahrenen Trainern gehalten werden, sehr wichtige theoretische Grundkenntnisse erworben werden, welche insbesondere Sozial- und Führungskompetenzen weiterentwickeln. Diese kann man auch gleich umgehend im eigenen Projekt anwenden, und damit auch wertvolle praktische Erfahrungen sammeln.

Zum anderen liefert die Zusammenarbeit mit der DP DHL interessante Einblicke in den Alltag eines solchen Großkonzerns. Dabei wird mir die Möglichkeit geboten, sowohl mit Abteilungen verschiedener Standorte in Kontakt zu treten und reinzuschnuppern, als auch mit meinem Mentor über persönliche und projektbezogene Anliegen zu sprechen. Insbesondere die gemeinsame Reflexion der Software Campus Seminare hat mir geholfen zu verstehen, in welcher Form die teils theoretischen Modelle in der Praxis eingesetzt werden können.

Was ist der Inhalt deines IT-Projektes und wie könnte es zukünftig angewendet werden?

Angelehnt an mein Promotionsthema trägt mein Projekt den Namen „Spreadsheet 2.0“. Spreadsheets (der bekannteste Vertreter dieser Gruppe ist wohl Microsoft Excel) haben sich im Allgemeinen als DAS Tool für Endanwender etabliert, welche es diesem erlauben, eigenständig Daten zu verwalten, zu analysieren, und zu visualisieren.

Im Rahmen meines Projekts soll dabei erarbeitet werden, wie das Paradigma der Spreadsheets auf „das nächste Level“ gehoben werden kann. Dies umfasst ganz konkret die Beantwortung der Fragen „Wie können nicht nur einfache Daten, sondern auch komplex verlinkte Daten (z.B. Graphen und Hierarchien) durch Endanwender analysiert werden?“, „Wie können mehrere Personen, Teams, oder Abteilungen kollaborativ an einem Spreadsheet arbeiten?“, und „Wie kann die Verwaltung eines Spreadsheets vereinfacht werden (z.B. Trennung von Daten und Logik, Versionierung von Daten und Logik, …)?“.

Da heutzutage im Wesentlichen fast alle Unternehmen Spreadsheets für alle möglichen Aufgaben einsetzen, ergibt sich die Antwort auf die Frage „Wie können Spreadsheets 2.0 in Zukunft angewandt werden?“ ganz von alleine…

Was hat dir beim Software Campus bisher am besten gefallen?

Das sind im Grunde zweierlei Dinge: Zum einen hat mir sehr gut gefallen, dass die Trainer der Software Campus Seminare zum Teil selbst sehr erfahrene Führungspersönlichkeiten sind oder waren, und damit den teils theoretischen Inhalt mit einigen persönlichen Anekdoten ausschmücken konnten. Zum anderen halte ich das persönliche Mentoring durch eine erfahrene Führungspersönlichkeit des Industriepartners für eine einmalige Gelegenheit, direkt mit dieser sonst so fern scheinenden Welt der Führungsebene in Berührung zu kommen.

Welche Skills muss ein Top-Manager deiner Meinung nach heute mitbringen, um erfolgreich zu sein?

Eine der wichtigsten Rollen eines Top-Managers ist meiner Meinung nach jene des Menschenkenners: Er muss in der Lage sein, seine Mitarbeiter zu verstehen, deren Probleme zu erkennen und deren inneren Antrieb zu identifizieren. Auf Basis dessen kann er individuelle Strategien entwickeln, um jeden seiner Mitarbeiter bestmöglich und in beiderseitigem Interesse geeignet zu motivieren und weiterzuentwickeln.

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