Trainer des Software Campus

Melissa Lamson

05.11.2013 -

Wie wichtig interkulturelle Kommunikations-Skills für den Erfolg multinationaler Projekte ist, erklärt die Trainerin Melissa Lamson im Interview mit Immanuel Schweizer, PostDoc an der TU Darmstadt und Teilnehmer des Software Campus seit 2011, anläßlich eines Führungskräftetrainings bei SAP.

Das englischsprachige Training "Intercultural Awareness" behandelt folgende Themen:

  • „Mentalität“ - was ist das, wie wirkt sie und wo kommt sie her?
  • Wie Regeln gemacht und befolgt werden
  • Entscheidungsfindung
  • Umgang mit Feedback, Kritik und Leistungsbeurteilungen
  • Die Bedeutung der Worte „zwischen den Zeilen“ und wie man verlässliche Zusagen bekommt
  • Interkulturelles Projektmanagement
  • Die Herangehensweisen bei Verkauf, Präsentationen, Meetings und Verhandlungen
  • Auswahl, Einstellung und Ausscheiden von Mitarbeitern

Über die Trainerin Melissa Lamson

Melissa Lamson studierte an der Lesley University in den USA interkulturelle Beziehungen und ist zertifizierte Trainerin und Beraterin. Seit über 15 Jahren und in mehr als 30 Ländern betreut sie nationale und internationale Projekte; von 1998 bis 2008 aus Deutschland (Hamburg und Frankfurt) heraus. Sie spricht Deutsch und Englisch fließend.

Zu ihren Kunden gehören sowohl große multinationale Firmen wie SAP, Commerzbank, Daimler, 3M, Blackberry (RIM), Bombardier, Lilly und OMV als auch kleine und mittelständische Unternehmen wie Admedes, Hornschuch, MBTech, Parador und Schreiner.

In den vergangenen Jahren unterstützte Melissa Lamson die außenpolitischen Berater von Kanzler Schröder und Kanzlerin Merkel sowie die Nachrichtenleitungen von Der Spiegel, N-24 und SAT1 in Synergiefragen zur Pressearbeit in den Vereinigten Staaten. Außerdem beriet sie weltweit deutsche Botschaften bei der Weiterentwicklung internationaler Beziehungen.

2007 erhielt Melissa Lamson eine Auszeichnung durch den Minister für Integration für ihren Einsatz im Bereich „Diversity“ (Vielfalt) in Deutschland. Darüber hinaus wurde sie von der Victress Initiative e.V. nominiert als eine der Top 25 weiblichen Unternehmerinnen.

Sie ist Mitglied der Gesellschaft für Interkulturelle Erziehung & Forschung, des Deutsch-Amerikanischen Industrie- und Handelsverbands sowie Vorstandsmitglied bei „Women In Consulting“, ansässig in San Francisco.

Melissa Lamson arbeitete als Dozentin für führende Wirtschafts-Lehrstühle in Deutschland: die European Business School in Oestrich-Winkel, die Handelshochschule Leipzig (HHL) sowie die Universitäten Wittenberg-Herdecke, Hamburg und Humboldt (Berlin). Sie war zudem Gastrednerin an den amerikanischen Universitäten UCDavis, Stanford und Harvard.

Heute lebt Melissa Lamson in Silicon Valley, Kalifornien, und reist regelmäßig für Geschäftsprojekte nach Deutschland. Sie unterstützt deutsche Geschäftspartner dabei, erfolgreich mit Amerikanern zu arbeiten, und Amerikaner wiederum, effektiv mit deutschen KollegInnen zu kommunizieren. Darüber hinaus berät sie Firmen beim Markteintritt in die USA, indem sie als Kontakt zu potentiellen Geschäftspartnern fungiert, bei Logistik und Standortsuche assistiert und bei eventuellen Kommunikationsschwierigkeiten mit Kunden, Lieferanten und Angestellten zur Seite steht.

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